MRT – Magnet­resonanz­tomographie

Radiologie im Forum – MRT Wesel & MRT Emmerich

Die Magnetresonanztomographie, kurz MRT, auch Kernspintomographie genannt, ist ein schonendes, bildgebendes Verfahren. Damit können wir die Struktur Ihrer Organe, des Nervensystems, Muskeln und Gelenke digital und mit exzellentem Kontrast darstellen.

Veränderungen im menschlichen Körper können wir durch die besonders kontrastreiche Darstellung der Gewebe sehr gut, schnell und vor allem deut­lich erkennen. Dadurch unter­stützen wir eine effektive und schnelle Weiterbehandlung bei Ihrem Hausarzt.

MRT: Schonendes Verfahren

Die Untersuchungsmethode beruht auf Magnetismus – der Körper ist anders als bei CT oder Röntgen deshalb keiner Strahlenbelastung ausgesetzt. Je nach Körperregion dauert die Untersuchung im MRT meist nicht mehr als eine halbe Stunde. Für Ihren größt­mög­lichen Komfort liegen Sie während der Untersuchung auf einer be­quemen Liege und tragen einen Hörschutz.

Einsatz von Kontrastmitteln bei einer MRT-Untersuchung

In einigen Fällen kann es für die Diagnosestellung sinnvoll sein, dass wir Ihnen vor der MRT ein Kontrastmittel verabreichen. Wir spritzen Ihnen das Kontrastmittel über eine Vene. Die von uns verwendeten Kontrastmittel sind besonders schonend und gut verträglich. Unser medizinisches Fachpersonal oder der behandelnde Arzt befragt Sie vor der Untersuchung über mögliche Unverträglichkeiten und klärt Sie umfassend auf.

Detailgetreue Aufnahmen mit einer MRT

Vor allem Weichteilgewebe bzw. innere Organe, wie Nervengewebe, Knochenmark, Gelenke und Blutgefäße können mit einer Magnetresonanztomographie sehr gut dargestellt werden. Die Bilder sind detailgetreuer als bei vielen anderen Untersuchungsmethoden. So ist es durch eine MRT möglich, Er­krank­ungen häufig frühzeitig zu entdecken und viele der Er­krank­ungen sicher zu diagnostizieren.

Ihr Kontakt zu uns

MVZ Radiologie im Forum,
Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin GmbH

Standort Wesel
Radiologie am Marien-Hospital
Pastor-Janßen-Str. 8
46483 Wesel

Telefon: +49 (0)281 33 851 0
Fax: +49 (0) 281 33 851 99
E-Mail: info@radiologie-wesel.de

Standort Emmerich
Röntgenabteilung am St. Willibrord-Spital Emmerich-Rees
Willibrordstr. 9-12
46446 Emmerich

Telefon: +49 (0) 2822 96546-10
               +49 (0) 2822 96546-11
Fax:        02822 96546 – 21

Röntgenuntersuchungen ohne Terminvereinbarung
von 08.00 bis 15.00 Uhr

Sprechstunden

Mo - Fr 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Vorteile einer MRT-Untersuchung

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    Keine ionisierende Strahlung
  • pfeil-blau
    Nahezu risikolos
  • pfeil-blau
    Schnelle und sichere Diagnose

Bitte beachten Sie vor einer MRT-Untersuchung

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    Informieren Sie unser Team darüber, wenn sich metallhaltige Teile in Ihrem Körper befinden (z.B. Stents, Gefäßclips, künstliche Herzklappen, Metallsplitter, etc.)
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    Teilen Sie uns mit, wenn Sie gegen Kontrastmittel allergisch sind.
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    Informieren Sie uns darüber, wenn Sie unter Platzangst leiden.
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    Geben Sie an, wenn Sie Tätowierungen haben.
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MRT Herz

Die Herz-MRT bietet ein treffsicheres Verfahren zur Diagnostik von ent­zünd­lichen Erkrankungen des Herzmuskels. Da es sich beim MRT um ein un­schäd­liches Unter­suchungs­ver­fahren handelt, kann die Methode auch zur Ver­laufs­kon­trolle von Herz­muskel­ent­zündungen heran­gezogen werden.
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MRT Angio

Die Untersuchung eignet sich besonders für die Darstellung von Ge­fäß­ver­änderungen bei Ar­terio­skle­rose („Arterienverkalkung“). Sowohl die Bauchschlagader (Aorta) und die Becken- und Beingefäße als auch die Nieren- oder Baucharterien können dargestellt werden.

So wird der Praxisbesuch entspannt

  • pfeil-blau
    Planen Sie ausreichend Zeit für den gesamten Praxisbesuch ein.
  • pfeil-blau
    Die MRT ist ein erprobtes Untersuchungsverfahren.
  • pfeil-blau
    Unsere Radiologen beantworten Ihnen alle Fragen, wenn etwas unklar ist.
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    Lassen Sie unser Praxisteam wissen, wenn Sie aufgeregt sind. Unsere Mitarbeiter können sich so besser auf Sie einstellen.

Expertenwissen: Wie funktioniert eine MRT-Untersuchung?

Die Kernspintomografie, kurz KST, auch NMR (nuclear magnetic resonance), MRI (magnetic resonance imaging) oder MRT (Magnetresonanztomografie) genannt, ist eines der modernsten bildgebenden Diagnoseverfahren in der Medizin.

Ursprünglich wurde das Verfahren in der Chemie zu Analysezwecken chemischer Substanzen eingesetzt. Die bildgebende medizinische Diagnostik beschäftigt sich im Wesentlichen mit den Wasserstoffatomkernen, die im menschlichen Körper mit großer Häufigkeit vorkommen. Die Wasserstoffatomkerne (Protonen) drehen sich ständig um eine Achse, was man auch als „Spin“ bezeichnet. In einem starken Magnetfeld richtet sich die diese Rotationsachse entlang des Magnetfeldes aus. Vereinfacht gesagt, wird der Körper „magnetisiert“.

Die Stärke des Magnetfeldes ist geräteabhängig unterschiedlich. Die in der Radiologie verwendeten Hochfeldmagneten haben eine Stärke von 1 bis 3 Tesla, was in etwa der Stärke eines Schrottplatzmagneten entspricht. Die Anforderungen an das Magnetfeld sind außerordentlich hoch, da für die Bildgebung ein sehr homogenes Magnetfeld erforderlich ist und das Magnetfeld in kleinen Stufen schnell veränderbar sein muss.

Unterschieden werden Permanetmagneten, Elektromagneten und supraleitende Magneten. Letztere haben den Vorteil eines sowohl hohen Magnetfeldes als auch einer hervorragenden Homogenität. Bei supraleitenden Magneten wird der Stromkreislauf des Magneten durch Helium auf ca. 4 Grad Kelvin knapp oberhalb des absoluten Nullpunktes heruntergekühlt.

Die eigentliche Messung erfolgt durch Radiowellen mit einer Frequenz im Kurzwellenbereich nahe den üblichen Rundfunkbändern. Vereinfacht erklärt, bewirken die Radiowellen, dass die im Magnetfeld ausgerichteten und kreisenden Protonen „angetippt“ werden wie ein kreisender Kreisel. Nach kurzer Zeit richten sich die Protonen wieder auf und senden dabei einen Radioimpuls zurück, der durch eine Antenne vom Gerät empfangen wird. Die Protonen in unterschiedlichen Geweben reagieren ebenso unterschiedlich auf die Radiowellen, sodass durch geeignete Wahl von Magnetfeldern und Radioimpulsen und eine anschließende komplizierte mathematische Verarbeitung (Fast Fourier Analysen) eine Ortskodierung und Gewebedifferenzierung gelingt, aus denen letztendlich das Bild berechnet wird.